Nadja in der Schweiz

11 Dezember, 2007

Mozambique

Eine Woche reicht nie und nimmer!
7 Tage habe ich in Mozambique verbracht. Zuerst am Strand in Inhambane und anschliessend 2 Tage in der Hauptstadt Maputo. Doch wenn man mich jetzt fragt, was das für ein Land ist, da an der Westküste von Afrika, müsste ich leider passen. In der kurzen Zeit habe ich zu wenig gesehen, um Auskunft geben zu können. Was ich schildern kann, sind die verschiedenen Eindrücke, ganz subjektiv und punktuell
Erster Stopp war das Hotel Flamingo Bay. Hütten auf Stelzen über Stege verbunden - dort habe ich die erste Nacht verbracht. Ein wunderbarer Ort um seine Flitterwochen zu verbringen und selbst bei trübem Wetter strahlt es viel Romatik aus.

Bereits am nächsten Tag ging es weiter, allerdings nur ein paar Kilometer. Die Barra Lodge war das Ziel, so beliebt, dass sie für die erste Nacht ausgebucht gewesen war. Eine tolle Hotelanlage mit eigenem Häuschen für jeden und einem endlosen Sandstrand vor der Tür. Ich habe die Seele baumeln lassen, viel gelesen und alles um mich herum vergessen. Jedoch war ich nicht völlig untätig sondern habe mich getraut und war tauchen. Ja richtig, ich, die doch immer so Angst vor dem Wasser hatte und den blutrünstigen Viechern darin, die mich alle fressen wollen. Und was soll ich sagen - ich will es unbedingt wieder tun. Der Anfang war schwer und kostete mich einige Überwindung. Aber einmal unten, sich auf und ab treiben lassen, kleine Blubberbläschen nach oben steigen lassen, die Sonne die auf der Wasseroberfläche glitzert und viele verschiedene große und kleine Fische um mich herum - es war toll. Eine ganz andere Welt, so nah an unserer und doch so fern und anders.
Die ganzen vier Tage waren so - ganz anders, sehr friedlich und irgendwie in Zeitlupe.

Doch irgendwann hiess es "Auf nach Maputo". Diese Stadt wirkte auf mich oft recht trostlos und grau. Doch immer wieder gibt es kleine Inseln, sei es ein Park, ein Kulturzentrum oder ein Museumsgarten - eine ganz andere Welt tut sich auf. Die Menschen sind auch hier wie überall sehr freundlich, doch ich weiss sie nicht recht einzuschätzen und bin oft unsicher, was auch an der Sprachbarriere liegen mag.


Ich möchte gerne wieder nach Mosambik fahren, mir Zeit nehmen, um nicht nur alles vom Strassenrand aus zu beobachten. Ich habe eine Ahnung davon, warum viele Menschen so begeistert sind von diesem Land und vielleicht habe ich ja mal Gelegenheit, diese Begeisterung zu teilen.