Nadja in der Schweiz

30 April, 2007

Anbaden im April!

Unglaublich, ich wasserscheues Wesen war gestern im Zürichsee schwimmen. Und noch viel unglaublicher - es war total toll!! Vor allem als ich einen kleinen Haubentaucher gejagt habe, der augenscheinlich etwas überrascht war von der Tatsache, dass es bereist planschende Menschen im Wasser gibt. Vielleicht werde ich ja doch noch zu einer kleinen Wasserratte. Neben Bergen gibt es in der Schweiz nämlich auch ganz viele wunderschöne Seen.

Ich im See mit nahendem Opfer

Das Wetter ist ja seit geraumer Zeit einfach traumhaft und der Frühling scheint irgendwie übersprungen worden zu sein. Den Klimawandelleugnern dürften allerdings die Argumente ausgehen bei Anbaden im April in Mitteleuropa.
Gestern war eh ein super toller Tag. Erst hatte ich einen sehr schönen Brunch auf unserem Dach mit ein paar Freunden. Echt super da oben, es gibt Tische und Stühle, einen Grill und von einer Stelle kann man sogar die Türme des Grossmünsters sehen (das ist meist auf Postkarten von Zürich mit drauf). Wir sassen da dann ganz gemütlich mit allem was zu einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag gehört. Das ist in der Schweiz vor allem der Zopf, ein weisses Hefebrot mit Butter zubereitet und in Zopfform. Ich mag es ab und zu gerne und vor allem mit Konfitüre. Allerdings bin ich doch insofern eine typische Deutsche, als dass ich lieber Sauerteigbrot mit ganz dunklem Mehl und Körnern drin mag.

Brunch auf dem Dach

Später haben wir uns dann vollgefuttert auf den Weg zum See gemacht, der echt nur 15 min zu Fuss von mir entfernt ist. Dort ab auf die grosse Wiese zu den bereits zahlreichen anderen Sonntags-in-der-Sonne-am-See-Rumfaulenzern. Mit einer Runde Frisbee, zwischendrin Baden und mit der Decke der Sonne hinterherziehend (so ein komischer Schatten hat uns regelrecht verfolgt ;) veging der Tag wie im Fluge.


Der krönende Abschluss war ein leckeres Abendessen daheim. Schöner kann ein Sonntag kaum sein....

15 April, 2007

Sooo schönes Wetter

Hi ihr Lieben,
draussen lacht die Sonne, es ist sommerlich warm und ich sitze hier drinnen und grüble über so eine blöde Ökonometrie Hausaufgabe. Grundsätzlich bin ich ja für Tüffteleien und Knobel sehr zu haben, aber gerade kann ich mir wesentlich schöneres vorstellen. Aber ich werd einfach noch eine Stunde lang ein bissel fleissig sein. Dann habe ich mir das Grillen nämlich auch verdient.
Ich bin an diesem Wochenende mal wieder in Basel. Gestern abend habe ich eine Radtour gemacht, ein bissel die Stadt erkunden und am Rhein entlang. Kaum steigen die Temperaturen jedoch mal über 15 Grad sind auch schon wieder die sommerlichen Plagegeister Nr. 1, auch Mücken genannt, unterwegs. Mir ist doch glatt so ein freches Ding in den Hals geflogen ... vielleicht sollte ich besser mit geschlossenem Mund Radfahren (schreibt man das jetzt eigentlich so? oder klein oder getrennt? hier gibts halt keine Rechtschreibprüfung, an die ich mich doch schon so sehr gewöhnt habe.) Viel Spass hatte die Mücke aber sicher nicht, denn in meinem Magen lebt es sich nicht lange. Abgesehen von diesem kleinen Malheur war es jedenfalls total schön. Die Sonne ging gerade unter und viele Dächer und der Rhein leuchteten in warmem Orangerot. Das sah fast wie auf diesen kitschigen Sonnenuntergangspostkarten aus. Ich stehe ja auf Kitsch und noch mehr auf Trashkunst, aber das nur am Rande.
Heute dann wie gesagt Grillen, ein Studikollege von Mike hat den Vorschlag gemacht und nun radeln wir nachher zu dieser kleinen Insel im Rhein, mit Fleisch, eingelegtem Gemüse und Bier im Gepäck. Kann ein Sonntag schöner sein?
In Berlin sind die Temperaturen ja auch sehr sommerlich und so bin ich sicher nicht die einzige von uns, die an diesem Wochenende einige Stunden in einer (zumeist öffentlichen) Grünanlage verbringen wird, barfuss, mit Sonnenbrille und einem Steak oder Würstchen in der Hand. Lasst es euch schmecken oder: En Guete! wie der Schweizer sagt.

Bis demnächst Eure Nadja

08 April, 2007

Frohe Ostern

Ich wünsch euch allen ein ganz liebes Osterfest und viel Spass beim Nesterlisuchen!
Meine Suche war heute morgen bereits von Erfolg gekrönt, allerdings ist mir doch mein Schoggihasi glatt in der Sonne geschmolzen. Hoffentlich habt ihr alle auch so schönes Wetter, für Berlin sagt der Wetterbericht es zumindest. Nach dem ausgiebigen Sonntagsbrunch und dem Suchen und Finden habe ich eine kleine Radtour mit Mike, seinem Bruder Simon und dessen Freundin Giulia gemacht. Dabei sind wir an einem Acker mit lauter faulen Schweinen vorbei gekommen.

Giulia und Simon

Mike und Schweine...guess, who's who?

Auf dem Rückweg ging es ein bissel am Rhein entlang, der allerdings noch eisig kalt ist und wir somit nicht anbaden waren. Da bin ich ja eh skeptisch. Mike will mir ständig weiss machen, dass es ganz toll sei, sich im Rhein ein bissel treiben zu lassen und darin schwimmen wunderbar sei. Aber ich habe nach wie vor eine, wie ich es nennen würde, gesunde Portion Misstrauen gegenüber natürlichen Gewässern, insbesondere ihren Bewohnern (gefrässige Killerfische und fiese Schlingpflanzenalgen) gegenüber. Vielleicht lasse ich mich noch vom Gegenteil überzeugen. Oder ich nehme vorher endlich ein paar Schwimmstunden bei Mel. Dann kann ich bei Gefahr immerhin flüchten.

Abgesehen von diesem kleinen Ausflug mit den Rädern bin ich heute ähnlich faul wie die Schweine und verbringe den Tag mehrheitlich am Tisch (essend) oder auf der Couch (jetzt am Laptop, später wohl DVD schauend).

Ab Dienstag wird es dann spätestens wieder hektischer. Eine Deadline bei der Arbeit sitzt mir im Nacken und die Themeneingrenzung bei meiner Diplomarbeit macht sich leider auch nicht von alleine. An dieser Stelle möchte ich mal allen meine Bewunderung aussprechen, die ihre DA bereits erfolgreich hinter sich gebracht haben. Ich habe ja noch nicht einmal richtig angefangen und bemerke jetzt schon, wie mich die Trägheit versucht zu umklammern. Immerhin habe ich ja stattdessen gearbeitet, aber so langsam kann ich mal anfangen mich einzulesen. Apropos, falls irgend jemandem ein interessanter Artikel, Buch, Notiz zum Thema Entwicklungshilfe in die Hande fällt...immer her zu mir!!!

Lasst es euch alle gut gehen, geniesst den morgigen freien Tag und ich drück euch!


Wieder ein Besuch in der Tulpenstadt

Kaum zurück aus Berlin war ich eine knappe Woche später schon wieder auf Reisen.
Wie damals in Dublin haben sich ein paar Ex-Hyderabadis verabredet gehabt, um ein Wochenende lang eine Stadt zu erkunden, zu schwätzen und viel Party zu machen. Im Laufe des Freitag trudelten die verschiedenen Leute ein und am Samstag machten wir ganz Touri-like eine Grachtenfahrt. Am Abend waren wir Indisch Essen und das Palak Paneer hat wirklich sehr indisch geschmeckt.

Gil, Olga und Jenny

Anschliessend ging es in eine Disko und ich meine wirklich eine von diesen Diskos, mit extrem klebrigen Boden, Partybeleuchtung und vielen tanzwütigen Teenis. Wir hatten eine riesen Spass, ich fühlte mich ein bissel wie um zehn Jahre zurück versetzt und kamen erst mitten in der Nacht heim. Der Sonntag begann mir Frühstück um 14h recht spät, was nicht nur an der Zeitumstellung lag.

Auf uns...

Mike und ich zu vorgerückter Stunde

Gerben ausser Rand und Band

Der Sonntag begann mit Frühstück um 14h recht spät, was nicht nur an der Zeitumstellung lag. Naja, und viel Zeit blieb dann nicht mehr bis zum Rückflug. Wie immer verging die Zeit mit Rikschen und den anderen viel zu schnell, aber das nächste Treffen wird sicher in nicht allzu weiter Zukunft stattfinden.