Nadja in der Schweiz

18 März, 2007

BERLIN

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!! Und das haben wir getan. So stieg ich am Dienstagabend in den City Nightline und in Basel kam dann Mike dazu. Zwölf Stunden, eine Flasche Wein und eine DVD später stiegen wir in Berlin am Hauptbahnhof aus, wo bereits mein Papa auf uns wartete, um uns zum Frühstück zu meiner Mama zu fahren. Das war der Anfang zu einer einwöchigen Schlemmerkur. Meine Familie hat uns beide vollkommen verwöhnt. Und Mike hat sich wacker bemüht die aufgetischten Köstlichkeiten zu vertilgen. Aber nicht nur daheim haben wir der Gaumenfreuden gefrönt, sondern auch auswärts beim tollen Sushimann in der Marienburger oder meinem Lieblingsfalafelladen Babel in der Kastanienallee.
Wir haben viel unternommen. Ganz toll war eine Bunkerführung am bzw. unter dem Gesundbrunnen. Schaut einfach mal unter http://berliner-unterwelten.de/ rein, ist auch für Berliner sehr zu empfehlen. Zieht euch aber auf jeden Fall etwas warmes an, denn da unter der Erde wird es nach einer Weile doch recht kühl.
Am Sonntag waren wir auch einen Tag in Sachsen Anhalt bei meiner Tante und meinem Onkel. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Stopp im neueröffneten Luthermuseum in Eisleben eingelegt, auch das ist sehr zu empfehlen. Ich mag ja die Gegend da unten um Naumburg, Querfurt, Freiburg eh gerne. Landschaftlich sehr schön und gerade jetzt strahlt alles in saftigen Frühlingsgrün.










Die Woche verging jedenfalls wie im Fluge mit Geburtstagsfeier, Karaokeabend und durch die Stadt radeln und irgendwie war wie immer nicht genügend Zeit. Natürlich mache ich mir auch immer selber einen ziemlichen Stress, weil ich alle sehen möchte und allen gerecht werden möchte. Das funktioniert natürlich und so fahre ich doch fast immer mit einem kleinen Gefühl der Unzufriedenheit wieder zurück. Vielleicht lerne ich es ja noch irgendwann, dass ich einfach nicht alles haben kann. (Ein Ratschlag den ich gerne gebe, aber doch selber so schwierig zu berücksichtigen finde) Jedenfalls fehlt ihr Berliner mir alle ganz fürchterlich und auch die Stadt, in der es sich so schön pöbeln lässt wie sonst nirgends. Ich kann halt nicht in eine Woche ein ganzes Sozialleben von 2 Monaten packen. Aber die nächste Heimreise ist schon wieder gebucht und Zürich ist ja auch nicht gerade Alcatraz. Mein liebsten Freunde sind aber nun mal in Berlin! Ich danke euch allen ganz doll für die schönen Stunden, die wir verbracht haben und den Spass den wir hatten. Und auch danke dafür, dass ihr Mike so nett aufgenommen habt.
In diesem Sinne eine ganz dicke Umarmung für jeden von euch und bis bald! Vielleicht ja auch mal in Zürich...


Ski fahren, die 2te

Nachdem ich nun zwei mal einen Tag Skifahren war, hatte mich das Fieber richtig gepackt. Also ab ins Sportgeschäft (es war gerade Schlussverkauf) und mir meine ersten eigenen Ski gekauft. Man war ich stolz!
Und sie kamen auch ganz bald zum Einsatz, denn im Februar (nachdem ich alle Uniprüfungen erfolgreich umgangen war) fuhr ich mit Mike und seiner Familie in die
Skiferien nach Wengen. Es war ganz toll!!! Das Skigebiet liegt direkt unterhalb des Dreiergespanns Eiger, Mönch und Jungfrau. Mit Blick auf die Eiger Nordwand, den Gletscher nebendran und ab dem 3ten Tag heiter Sonnenschein haben wir ein paar wundervolle Tage verbracht. So ein tolles Panorama, da vergisst man doch glatt mal auf die Piste zu schauen, die man gerade hinab düst. Abends wurden wir dann immer so richtig verwöhnt, mit einem tollen 4-Gänge Menü. Es gab auch ab und zu Buffet, mein Verhängnis war das Dessertbuffet. Anschliessend hätte ich mich glatt als Pistenraupe verdingen können und den Schnee platt walzen.








Und als ob es mir noch nicht genug wäre (war es auch nicht) kam, dann die jute Jule vorbei und wir waren 3 Tage in Klosters. Das ist da, wo Princes Charles immer wohnt, wenn er in der Schweiz Skifahren geht. Sein Hotel ist allerdings nicht sehr speziell, aber dafür waren wir ganz begeistert von unserer Unterkunft in der Jugendherberge. Nettes Zimmer, alles blitzblank sauber (besser als bei mir manchmal) und eine super Verpflegung. Also das ist definitiv zu empfehlen. Jule und ich sind dann auch jeden Tag schön auf den Pisten rumgedüst. Wir hatten ja ein paar Bedenken, da der Winter doch sehr mild war und es wenig geschneit hatte, aber während unseres Aufenthaltes kam immer wieder mal ein bissel Schnee vom Himmel und der Pistendienst hat auch einen super Job gemacht, schneetechnisch ideale Bedingungen.
Für mich waren die drei Tage ein super Ausklang der Skisaison und für Jule ein Einstieg, denn sie fuhr gleich darauf noch eine Woche nach Flims mit Björn.